Ist Cyber Crucible nach ISO 27001, PCI-DSS, CMMC oder FedRAMP zertifiziert?
Kurze Antwort: Nein. Cyber Crucible hat keine ISO/IEC 27001-, PCI-DSS-, HIPAA-, CMMC- oder FedRAMP-Zertifizierung bzw. -Autorisierung erlangt und erhebt auch keinen entsprechenden Anspruch. Dies wird ausdrücklich klargestellt, da die Behauptung einer Zertifizierung, die ein Anbieter nicht besitzt, genau die Art von Widerspruch darstellt, die das Vertrauen in eine Sorgfaltsprüfung untergräbt.
Was dies in der Praxis bedeutet
- PCI-DSS: Cyber Crucible verarbeitet, speichert oder überträgt keine Karteninhaberdaten und fällt daher als Verarbeiter von Kartendaten nicht in den Anwendungsbereich, während es dennoch die Kontrollziele der Endpunktsicherheit eines Kunden unterstützt.
- HIPAA: Da keine Kundeninhalte erfasst werden, vermeidet Cyber Crucible die Entstehung einer Verwahrungsbeziehung für geschützte Gesundheitsinformationen; eine Business Associate Agreement kann abgeschlossen werden, sofern ein Kunde dies benötigt.
- ISO 27001 / CMMC / FedRAMP: wird nicht gehalten und auch nicht als gehalten dargestellt.
Was Cyber Crucible tatsächlich vorweisen kann
Eine unabhängige, objektive Validierung liegt dort vor, wo sie am wichtigsten ist – siehe Welche unabhängige Sicherheitsvalidierung besitzt Cyber Crucible? Framework-Verweise an anderer Stelle in dieser Wissensdatenbank sind selbst erstellte Zuordnungen, die einem Prüfer helfen, die Kontrollen von Cyber Crucible mit einem bereits genutzten Standard in Beziehung zu setzen; es handelt sich dabei nicht um Prüfurteile Dritter.