Welche Daten erfasst Cyber Crucible – und welche niemals?
Kurzantwort: Cyber Crucible arbeitet nach der Zero-Content-Harvesting-Direktive. Es verarbeitet operative Systemtelemetrie – Prozessausführungspfade, Eltern-Kind-Prozessketten, Hardware-Ausführungsindikatoren und Speicherintegritätszustände –, die lokal auf dem Endgerät analysiert werden. Es erfasst, überträgt, speichert oder verarbeitet keine Verschlüsselungsschlüssel, Zugangsdaten, Sitzungstoken oder Ihre Dateien.
Strikt ausgeschlossene Kategorien
Die Cyber-Crucible-Software erfasst, überträgt, speichert oder verarbeitet nicht:
- Kryptografische Variablen — private Schlüssel, Entschlüsselungsschlüssel und Anwendungsverschlüsselungsschlüssel.
- Benutzeranmeldedaten — Benutzerpasswörter, Active-Directory-Geheimnisse und private API-Schlüssel.
- Sitzungskennungen — OAuth-Token, Zugriffstoken, Refresh-Token und Sitzungscookies.
- Kundeninhaltsdaten — vertrauliche Dateien, Dokumente, Datenbankinhalte, E-Mail-Texte und Benutzerkommunikation.
Warum vollständiger Schutz kein Erfassen von Inhalten erfordert
Die volle Leistungsfähigkeit der Bedrohungspräventionssoftware wird erreicht, ohne private Kundeninhalte zu erfassen oder zu exfiltrieren. Die Verhaltens-Engine bewertet, was ein Programm tut – welche Prozesse wohin gelangen und was zuvor geschehen ist –, und nichts davon erfordert das Öffnen der Datei oder das Lesen des Geheimnisses.
Dies ist dasselbe Prinzip, das dem Identitätsschutz zugrunde liegt: Zugriffe werden nachverfolgt und analysiert, ohne dass auf die Zugangsdaten selbst zugegriffen wird.
Wo die Analyse stattfindet
Prozessausführungspfade, Prozessabstammung, Hardware-Ausführungsindikatoren und Speicherintegritätszustände werden lokal auf dem Endgerät analysiert. Wenn Cloud-unterstütztes oder zentralisiertes Management aktiviert ist, beschränkt sich die ausgehende administrative Telemetrie strikt auf die operativen Indikatoren, die für die Systemzustandsüberwachung und Sicherheitsberichterstattung erforderlich sind.