Welche Bereitstellungsmodelle stehen für die Datensouveränität zur Verfügung?
Kurze Antwort: Zwei. Ein vollständig air-gapped On-Premises-Modell, bei dem keine Daten Ihr Netzwerk verlassen, und ein gehostetes oder hybrides Cloud-unterstütztes Modell mit JWE-verschlüsselter TLS-Kommunikation zu regional bereitgestellten Servern. Beide bieten dieselbe lokale Prävention in unter 200 Millisekunden.
Vergleich
| Souveräne On-Premises-Lösung (Air-Gapped) | Gehostet / Hybrid Cloud-unterstützt | |
|---|---|---|
| Grenze der Datenübertragung | 100 % innerhalb der physisch gesicherten Serverracks des Kunden enthalten | JWE-verschlüsselte TLS-Kommunikation zu regionalen Anwendungsservern |
| Grenzüberschreitender Datenfluss | Kein externer Netzwerkverkehr; keine ausgehende Telemetrie | Geografisch lokalisiertes Staging zur Einhaltung regionaler Grenzen |
| Regulatorische Ausrichtung | Unterstützt strenge nationale Anforderungen an Datenresidenz und -souveränität | Ausgelegt auf die Übereinstimmung mit globalen Datenschutzrichtlinien (GDPR, PDPL und andere) |
Die richtige Wahl treffen
Das air-gapped Modell eignet sich für Behörden, Verteidigung, kritische Infrastrukturen und jede Organisation, die strengen nationalen Residenzvorgaben unterliegt oder in getrennten (disconnected) Umgebungen arbeitet.
Das Hybridmodell eignet sich für Organisationen, die eine zentrale Verwaltung und ein flottenübergreifendes Reporting wünschen, während die Daten dennoch innerhalb einer regionalen Grenze verbleiben.
Die Prävention ist in beiden Fällen identisch. Die lokale Detect-Decide-Respond-Schleife läuft unabhängig vom Bereitstellungsmodell im Kernel auf dem Endpunkt — der einzige Unterschied besteht darin, wo die Management- und Reporting-Infrastruktur angesiedelt ist.