Erfasst Cyber Crucible sensible personenbezogene Daten?
Kurze Antwort: Nein. Cyber Crucible erfasst keine der Kategorien, die diese Gesetze als sensibel definieren – biometrische, gesundheitsbezogene oder genetische Daten oder Daten, die die rassische oder ethnische Herkunft, religiöse Überzeugungen oder politische Meinungen offenbaren. Die Telemetrie konzentriert sich auf Systemverhalten und Sicherheitsereignisse, nicht auf personenbezogene Merkmale.
Warum diese Kategorie gar nicht relevant wird
Die Aufgabe der Software besteht darin, festzustellen, ob ein Programm sich bösartig verhält. Dafür ist keinerlei Wissen über eine Person erforderlich. Sensible personenbezogene Daten spielen in der Erkennungslogik keine Rolle und werden daher nicht erfasst.
Warum dies überproportional wichtig ist
Sensible Daten unterliegen in praktisch jedem Regelwerk der strengsten Behandlung – ausdrückliche Einwilligung, zusätzliche Schutzmaßnahmen, obligatorische Risikobewertungen vor einer Übermittlung und in manchen Rechtsordnungen Registrierungspflichten, die andernfalls nicht bestehen würden.
Kenia beispielsweise erlaubt die Übermittlung sensibler personenbezogener Daten nur dann, wenn die betroffene Person eingewilligt hat und angemessene Schutzmaßnahmen bestehen. Ein Anbieter, der niemals sensible Daten erfasst, umgeht diesen Weg vollständig.
Datenminimierung
Es werden ausschließlich die personenbezogenen Daten erfasst, die für den Sicherheitszweck unbedingt erforderlich sind. Kunden können zudem selbst festlegen, welche Telemetriequellen erfasst werden, und Felder, die für die Bedrohungserkennung nicht wesentlich sind, werden ausgeschlossen oder umgehend verworfen.