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Ist Cyber Crucible ein Antivirenprogramm?

Kurze Antwort: Nein. Antivirensoftware identifiziert bekannte bösartige Dateien anhand von Signaturen. Cyber Crucible verwendet überhaupt keine Signaturen – es bewertet, was ein laufendes Programm tatsächlich tut, und stoppt bösartiges Verhalten, einschließlich Bedrohungen, die noch niemand zuvor gesehen hat.

Warum Signaturen nicht mehr ausreichen

Eine Signatur kann nur einen Angriff beschreiben, den jemand bereits analysiert hat. Dieses Modell versagt in zwei häufigen Situationen:

  • Zero-Day-Angriffe, für die noch keine Signatur existiert.
  • Dateilose Angriffe, bei denen es keine Datei gibt, mit der eine Signatur abgeglichen werden könnte.

Signaturbasierte Erkennung erfordert außerdem eine ständige Aktualisierung durch Threat-Intelligence-Feeds, was bedeutet, dass Ihr Schutz dem Angreifer immer einen Schritt hinterherhinkt.

Was diesen Ansatz ersetzt

Cyber Crucible modelliert Verhalten – Speicheraktivität, Prozessaktivität und Dateizugriffe – und bewertet Absicht in Echtzeit. Deshalb hat es Zero-Day-Angriffe in Kundennetzwerken bis zu 90 Tage gestoppt, bevor irgendein anderer Anbieter öffentlich darüber berichtet oder darauf reagiert hat.