Erfüllt Cyber Crucible die Vorgaben der UK GDPR?
Kurzantwort: Ja. Die UK GDPR und der Data Protection Act 2018 folgen eng der EU-DSGVO, sodass dieselbe Zuordnung gilt — minimale Datenerhebung, Auftragsverarbeiterrolle im Rahmen eines schriftlichen DPA, starke technische Schutzmaßnahmen sowie Bereitstellungsoptionen, die Daten im Vereinigten Königreich oder vollständig in Ihren eigenen Räumlichkeiten belassen.
Was gilt
Nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU gilt die UK GDPR gemeinsam mit dem Data Protection Act 2018, überwacht durch das Information Commissioner's Office (ICO). Die Grundsätze, Rechtsgrundlagen und Pflichten der Auftragsverarbeiter entsprechen weitgehend der EU-DSGVO.
Worauf Organisationen achten sollten
- Internationale Datenübermittlungen nutzen die eigenen Mechanismen des Vereinigten Königreichs — das International Data Transfer Agreement (IDTA) oder das UK Addendum zu den EU-SCCs, statt allein der EU-SCCs.
- Doppelte Compliance — Organisationen, die sowohl im Vereinigten Königreich als auch in der EU tätig sind, müssen beide Regelwerke erfüllen, wobei sich die praktischen Kontrollen nahezu vollständig überschneiden.
Was hier konkret gilt
Die Bewertung entspricht der für die EU-DSGVO, und die Antworten sind dieselben:
- Schlüssel, Anmeldedaten, Tokens und Dateiinhalte werden niemals erfasst.
- Die Analyse erfolgt am Endpunkt; der Schutz erfordert keine Datenübertragung.
- Regionales Staging im Vereinigten Königreich oder eine Air-Gap-Bereitstellung, die eine Übermittlung vollständig ausschließt.
- Auftragsverarbeiterrolle im Rahmen eines schriftlichen DPA, wobei Unterauftragsverarbeiter an gleichwertige Bedingungen gebunden sind.
Für das für Ihre Situation passende Übermittlungsinstrument wenden Sie sich an dpo@cybercrucible.com. Stand zum Zeitpunkt der Erstellung — aktuelle ICO-Leitlinien bitte mit rechtlichem Beistand bestätigen.