Warum benötige ich möglicherweise einen Proxy?
Obwohl die gesamte verhaltensbasierte Erkennung und der Schutz des Cyber Crucible-Agents am Endpunkt erfolgen, ohne dass Proben zur Analyse in die Cloud übermittelt werden müssen, benötigt der Endpunkt-Agent dennoch eine Verbindung zu einem Server, um Lizenzierungsinformationen, Konfigurationen, Software-Updates usw. zu erhalten.
Wenn Ihr Netzwerk so stark abgeriegelt ist, dass keine Verbindungen zu den IP-Bereichen zugelassen werden, in denen die Cyber Crucible-Server gehostet werden, benötigen Sie möglicherweise einen konfigurierten Proxy, damit (ausschließlich) der Agent seinen Server zur Installation erreichen kann. Informationen zur Konfiguration des Agents finden Sie unter How to Manage Proxy Configurations.
Welche Art von Proxy kann ich verwenden?
Ab Version 4.4.6.3 des Cyber Crucible-Agents unterstützen die Proxy-Konfigurationen Socks5. Es gibt keine Einschränkung hinsichtlich des Hosting-Standorts des Servers (vor Ort oder extern), solange die Netzwerkbeschränkungen den Agents das Erreichen des Servers ermöglichen. Nachfolgend ist ein Beispieldiagramm einer einfachen Proxy-Konfiguration dargestellt, bei der der Socks5-Server innerhalb des abgeriegelten Netzwerks gehostet wird und nur eine Verbindung zu einem externen Rechner herstellen darf, der den Datenverkehr tunnelt.
Dieses Setup ermöglicht es den Agents, sich mit ihrem/ihren Server(n) zu verbinden, während die Netzwerkrichtlinie eingehalten wird. Es ist nur eine Regel erforderlich, die es dem Socks5-Host erlaubt, seinen externen Proxy-Server über einen Port (SSH) zu erreichen. Dies stellt sicher, dass der gesamte Datenverkehr nicht nur über Port 443 läuft, sondern zusätzlich vor dem Verlassen des Netzwerks doppelt in SSH verpackt wird, und erfordert keine eingehende Portweiterleitung.