# Was ist der Unterschied zwischen Systemtelemetrie und Kundendaten?

**Kurze Antwort:** Systemtelemetrie beschreibt, wie sich Software verhält — welcher Prozess welchen anderen gestartet hat, wie der Speicher aussieht, ob Ausführungsmuster anomal sind. Kundendaten sind die Inhalte, die Ihr Unternehmen erstellt und vorhält — Dateien, E-Mails, Datenbankeinträge, Zugangsdaten. Cyber Crucible analysiert Ersteres und erfasst niemals Letzteres.

## Eine nützliche Betrachtungsweise

Telemetrie sind Metadaten über *Maschinenverhalten*. Inhalte sind die *Information selbst*.

Zu wissen, dass `Prozess A` `Prozess B` gestartet hat, der wiederum versucht hat, einen Browser-Zugangsdatenspeicher zu lesen und dabei Anzeichen einer In-Memory-Modifikation zeigte, genügt, um einen Angriff zu identifizieren. Zu lesen, was sich in diesem Zugangsdatenspeicher befand, ist nicht erforderlich — und Cyber Crucible tut dies nicht.

## Was das praktisch bedeutet

- Die Verhaltensanalyse erfolgt beim Zugriff auf Identitäten, **ohne die Identitätsinformationen selbst zu verarbeiten**.
- Telemetrie, die bei Cloud-unterstützten Bereitstellungen den Endpunkt tatsächlich verlässt, beschränkt sich auf betriebliche Indikatoren für Health-Monitoring und Sicherheitsberichterstattung.
- Technische und verhaltensbezogene Metadaten werden nur dann als personenbezogene Daten behandelt, wenn sie eine Person direkt oder indirekt identifizieren können — in diesen Fällen werden Kennungen pseudonymisiert oder maskiert.

## Kundenkontrolle

Telemetriequellen sind konfigurierbar. Organisationen können festlegen, welche Quellen erfasst werden, sodass keine unnötigen Informationen erhoben werden. Felder, die für die Bedrohungserkennung nicht essenziell sind, werden ausgeschlossen oder verworfen.